Eine ehemaliger Bundespräsident wird für ca. 700 Euro wie eine Schwein, auch von den Medien, durch das Dorf getrieben.
Hier hat jemand Millionen am Staat vorbeigeschleust. Und bei dem ist das dann ein „bedauerlicher Fehler“?
Sorry, kein Verständnis für diesen Privatmann.
Der Verein, dessen Präsident er ist, hat so lange nichts damit zu tun, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Das ist bisher ganz alleine Ulis Privatangelegenheit. Da braucht man keine unnötigen Verbindungen zum Verein ziehen.
Ein merkwürdiges Rechtsverständnis zeigt unser Innenminister Herrn Friedrichs.
Wenn jemand die Verdienste eines Uli Hoeneß hervorhebt um dessen Straftaten zurelativieren finde ich das per se dämlich,
wohl kaum einer käme auf die Idee das bei anderen Delikten ( z.B. Bankraub oder anderen Straftaten) zu tun.
Warum soll Steuerhinterziehung eine wesentlich weniger gravierende Normverletzung sein?
Wer sich entscheidet dem Staat das Geld vorzuenthalten das ihm zusteht (wobei man das durchaus kritisch diskutieren kann..)
stellt sich damit ausserhalb der Gesellschaft , genau wie jeder andere Straftäter.
Das gerade der Innenminister so jemand „würdigt“ sagt viel über das Demokratieverständnis dieses Herrn aus.
Ich finde das die Steuern ehrlich gezahlt werden sollten, denn die Leistungen des Staates nimmt man gerne in Anspruch,
dann sollte man Ihn auch dafür bezahlen.
Gruß Werner